Peter und Paul-Kirche Elze

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Evangelische Kirchengemeinde der
Peter und Paul-Kirche Elze

Wir möchten Ihnen hier
- unser lebendiges Gemeindeleben näherbringen
- interessante Informationen geben und
- allerlei Wissenswertes vermitteln

Die aktuelleste Gottesdienstaufzeichnung
Die letzte Gottesdienstaufzeichnung an
Heiligabend um 23 Uhr

Christnacht Festgottesdienst in der Kirche, Superintendent Castel
Aufzeichnung: W. Hein

"Gemeindegespräch / Gesprächsgemeinde"

Der Lockdown ist schwer zu ertragen. Da wollen wir als Gemeinde Sie und Euch ‚locken‘.

Wir möchten Sie einladen an einem Gesprächsgottesdienst teilzunehmen, in dem es darum gehen soll, wie wir gut durch diese Zeiten kommen.
Wir als Kirchengemeinde haben Herrn Kaplan Mühlbauer eingeladen, er ist der für Elze zuständige Priester der Katholischen Kirche.
Ich werde ihn als Kirchenmann befragen;

“Was verbindet uns in der Krise“

Dabei und danach kann sich ein Gespräch entfalten, in dem wir uns gegenseitig stützen, um gut durch diese Zeit zu kommen.
Diakon Lars Schöler wird als technischer Assistent im Hintergrund stehen, ich bin sozusagen Gastgeber, der sich alle zwei Wochen Gäste einlädt,  um mit ihnen nach guten Wegen in der Corona-Zeit zu suchen. Am Anfang möchte ich eine Kerze entzünden, und es sollen wiederkehrende Elemente aus dem Gottesdienst im Laufe des Gesprächs eine Rolle spielen.
Abschließen wollen wir mit einem gemeinsamen Vaterunser.
Am Ende wird jeder und jede online gesegnet.


Thema: Gemeindegespräch / Gesprächsgemeinde
Freitag,  5.März.2021
16:00  Uhr

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Meeting-ID: 916 2272 1075
Kenncode: 631828

Hinweis: Sie benötigen zur Teilnahme an diesem Videotreffen eine aktuelle ZOOM Installation.
Unter dem Teilnahmelink finden Sie ebenfalls eine Verlinkung für die Installation.
Der Mutmacher           
                                                                                                                                                                                                                 
 Liebe Elzerinnen und Elzer,                                                

zum 4. März 2021                             
....durch die Nacht

In dieser Woche würde Julie Hausmann ihren 195. Geburtstag feiern: am 7. März 1826 wurde sie in Riga/Lettland geboren. Bekannt wurde sie als Dichterin.
Von ihr wird erzählt:
 
Sie war mit einem Pfarrer verlobt. Der wollte als Missionar nach Afrika gehen. Um sich mit den Lebensverhältnissen dort vertraut zu machen, reiste er voraus. Julie sollte nachkommen. Dann würden sie auf der Missionsstation heiraten.
Schließlich war es so weit: Julie bestieg das Schiff, das sie – nach wochenlanger Reise – zu ihrem geliebten Menschen bringen sollte. Endlich war der Zielhafen erreicht. Aber nicht ihr Verlobter stand an der Anlegestelle, sondern der Leiter der Missionsstation. Mit schonenden Worten teilte er ihr mit: der Mann, mit dem sie den Lebensbund schließen wollte, ist an einer heimtückischen Seuche gestorben und vor drei Tagen beerdigt worden. So stand Julie nun am Grab des Menschen, an dessen Hand sie durch ein gemeinsames Leben gehen und die gute Nachricht von Gott weitergeben wollte....
Was sie in dieser Stunde bewegte, hielt sie noch am selben Abend in einem Gedicht fest:

So nimm denn meine Hände / und führe mich
bis an mein selig Ende / und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, / nicht einen Schritt:
Wo du wirst gehn und stehen, / da nimm mich mit.
In dein Erbarmen hülle / mein schwaches Herz
und mach es gänzlich stille / in Freud und Schmerz.
Lass ruhn zu deinen Füßen / dein armes Kind:
Es will die Augen schließen / und glauben blind.
Wenn ich auch gleich nichts fühle / von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele / auch durch die Nacht:
So nimm denn meine Hände / und führe mich
bis an mein selig Ende / und ewiglich!

Julie Hausmann blieb unverheiratet. Lebenslang litt sie unter chronischen Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Auch viele Kuren brachten keine Linderung.
Eine Freundin bedrängte sie, ihre Gedichte zu veröffentlichen. Schließlich stimmte sie zu – unter der Bedingung, dass ihr Name dabei nicht genannt wird. Unter dem Titel Maiblumen erschien das Buch 1862 und wurde zum Bestseller. Den Erlös spendete Julie Hausmann für soziale Einrichtungen in Berlin und Hongkong.
Das Gedicht „So nimm denn meine Hände“ war bald ein Volkslied. Ein Reisender berichtet, er habe 1869 bei einer Bahnfahrt in der Schweiz erlebt, wie alle Mitreisenden es – auswendig – gesungen haben.
 
Die amtliche Kirche hatte Einwände gegen den Text des Liedes („...Augen schließen und glauben bind“) und seine Melodie („romantisch-kitschig“) und lehnte die Aufnahme in das Gesangbuch ab. Die Gemeindeglieder sangen es trotzdem. Schließlich wurde es im „Anhang“ des Gesangbuches klein und ohne Noten abgedruckt. Inzwischen hat es jedoch sowohl im evangelischen als auch im katholischen Gesangbuch seinen Platz gefunden. -
 
In meiner Jugend war ich in Gelsenkirchen Organist in der Kirche neben dem damaligen Schalker Fußballstadion „Kampfbahn Glückauf“. Da gehörte zu jeder Trauung selbstverständlich das Lied „So nimm denn meine Hände“. In den vier Jahrzehnten meiner pastoralen Tätigkeit dagegen stand das Lied wohl bei keiner einzigen Hochzeit auf dem Programm. Dafür war es Standardlied bei Beerdigungen. Selbst Menschen, denen die Kirche und ihre Lieder fremd sind, baten für die Trauerfeier um „das Lied mit den Händen“.
 
Im Handbuch zum Evangelischen Gesangbuch lese ich von Bedenken gegen die Verwendung dieses Liedes bei Trauungen und Beerdigungen. Darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Habe ich doch selbst in mancher schlaflosen Nacht mit Worten dieses Liedes Gott mein Vertrauen ausgesprochen und um seine Führung gebeten. Und bin dann mit neuem Mut in den neuen Tag gegangen...
 
Manfred Hallwaß
 
     Pastor i.R.


Hier auch als pdf zum herunterladen
unter "Gottesdienst" ist die ganze Reihe zu finden.

Foto des Tages
Das Foto des Tages ist aus der Redaktion
Die Jahreslosung 2021
Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
                   
Lukas 6,36 (L=E)
Gemeindebüro: Dunja Koch
Kirchplatz 1 - 31008 Elze
Tel: 05068 5566
Email: kg.elze@evlka.de

Superintendentur: Sabine Reich-Meyer
Kirchplatz 3 - 31008 Elze
Bürozeiten:
Mo.-Fr. von 8.00 bis 13.00 Uhr
Tel: 05068 5567
Fax: 05068 9310062
Email: sup.elze@evlka.de

Pastor: Jens-Arne Edelmann
Kirchplatz 1 - 31008 Elze
Tel: 05068 8973

Superintendent: Christian Castel
Kirchplatz 3 - 31008 Elze
Fax: 05068 9310062
Diakon: Lars Schöler
Kirchplatz 1 - 31008 Elze
Tel: 05068 5748904
Mobil: 0171 1924524
Mail: lars.schoeler@evlka.de

Küsterin: Andrea Bormann
Schlesische Str. 1C - 31008 Elze
Tel: 0173 8534778
Mail: andrea.bormann@aol.de

Friedhofsverwaltung: Bettina Baustian
Schlesischen Str. 1E - 31008 Elze
Tel: 05068/5890874
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